Industrielle Bildverarbeitung

Qualität und Prozesssicherheit steigern

Im Bereich der industriellen Bildverarbeitung arbeiten wir als Network Solution Partner eng mit der Firma Keyence Deutschland GmbH zusammen. Durch den Einsatz bildgebender Verfahren in hochautomatisierten Maschinen und Anlagen kann die Flexibilität, die Qualität und Prozesssicherheit in den Anlagen gesteigert werden.

Anwendungsbeispiele
  • Bestimmung von Lage, Position & Farbe
  • Codeerkennung
  • Präsenzkontrolle
  • Bestimmung von Lage, Position & Farbe
  • Kontrolle von Prägemustern
Von uns umgesetzte Anwendungen und Applikationen
  • Pick & Place
  • Geometrische Inspektion
  • Bauteil-Identifikation
  • Qualitätskontrolle
  • Bildverarbeitungsgeführte Roboter-Applikationen

3D Laservermessung

Schnell bewegte Objekte auf Fertigungsstraßen und Bändern können mit Hilfe von 3D Lasersensoren oder 3D Vision-Systemen unterschiedlichen Prüfungen unterzogen werden: Beginnend bei Form- und Belegprüfungen können Stanzungen und Pressungen kontrolliert, Kratzer und Defekte erkannt und kenntlich gemacht werden. Darüber hinaus ist die Prüfung von aufgebrachten Identifikationsmerkmalen wie eingeprägten Seriennummern, 1D und 2D Codes möglich.

2D inline Messungen – kontaktlos und auf einen Mikrometer genau

Zur Qualitätskontrolle werden bei vielen Kunden noch Länge, Höhe, Breite, Durchmesser, Fläche oder Winkel per Messschieber kontrolliert. Mit der Integration eines optischen Mikrometers können im Fertigungsprozess alle Werkstücke auf die geforderten Toleranzen überprüft werden. Die Qualitätssicherung kann sich so nicht auf Stichproben berufen, sondern jedes einzelne Los, jedes einzelne Stück wird analysiert und die Daten werden bei Bedarf zentral gespeichert und statistisch ausgewertet.

Neben Standardmessaufgaben haben wir Mikrometersysteme zur Erkennung von Spänen bei Sägekanten oder in Rohren erfolgreich im Einsatz.

Selektionsaufgaben / Pick-and-Place-Anwendungen

Die Kombination von Kamerasystem und Industrieroboter erledigt zuverlässig klassische Stapelaufgaben. Die Kamera erkennt Position und Orientierung der vorhandenen Teile und nimmt diese lage- und achsengerecht aus den Transportbehältnissen oder von Förderstrecken und führt sie dem Bestimmungsort zu. Zudem sind Bin-Picking-Applikationen mit Kamerasystemen in Roboterzellen möglich. Ungeordnet in einer Kiste liegende Teile werden hier mittels Lasertriangulation, Stereo-Kameras und strukturierendem Licht erfasst und die Position und Lage bestimmt. Mittels Greifpunktberechnung kann der Roboter diese gezielt entnehmen.

Werkstückprüfungen mit Zeilenkamera zur Code-Validierung und Fehlteilerkennung

Bei Zeilenkameras wird das Bild Zeile für Zeile aufgenommen und anschließend zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Diese Technik wird beispielsweise bei rotationssymmetrischen Objekten verwendet oder in Umgebungen, in denen die Kameraposition nicht variiert werden kann, aber das Werkstück das Blickfeld der Kamera in einer Bewegungsachse durchfährt. Da die Abbildungen der Zeilen immer unter gleichen Bedingungen stattfinden, haben Einflüsse wie die Verzeichnung des Objektives, perspektivische Verzerrungen des Messobjekts oder einfallendes Fremdlicht keine Auswirkung auf die Aufnahme. Das Bild, welches anschließend weiter untersucht werden kann, ist „abgerollt“ in 2D dargestellt.

Mit dem erhaltenen Abbild können nun verschiedene Bildoperationen wie Belegerkennung, Validierung von aufgebrachten Identifizierungsmerkmalen (Text oder 1D / 2D Codes), Oberflächenmakel oder nach Kalibrierung auch verschiedenen geometrische Messoperationen durchgeführt werden.

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